StadtVerführung Literarisch-musikalische
|
|
SCHILLER
UND LIEBE
„Sänger der Frauen“ und – folgerichtig – „Liebling der Frauen“. Mit diesen Auszeichnungen Schillers ging die Nachwelt verschwenderisch um. Die Belege für den idealistischen Dichter der idealen Frau beschränken sich dabei meistens auf Das Lied von der Glocke und das Gedicht Würde der Frauen. |
|
| Von Goethe ist es längst bekannt, von Schiller muss es jetzt endlich auch einmal mitgeteilt werden: dass es in seinem Leben mehrere gab, mehrere Frauen. Gleich drei von ihnen hießen Charlotte. | |
Wunderbar idealistisch und romantisch gestimmt – so erlebt der Zuhörer Schillers junge Liebe zu Charlotte von Wolzogen, dem Vorbild für seine Luise Millerin in Kabale und Liebe. |
|
Später wird die verheiratete Charlotte von Kalb alles für ihn! Muse, Kritikerin, Lehrerin, Vertraute und Geliebte. Schiller war von ihrer Intelligenz und ihrem eigenständigen, unkonventionellen Urteil fasziniert. Ihre Beziehung spiegelt sich in der verbotenen Liebe des Prinzen Don Karlos zu seiner Stiefmutter Elisabeth, der Frau des Königs Philipp. |
|
Und schließlich Charlotte von Lengefeld. Wird sie vor seinen „unordentlichen Leidenschaften“ retten und ihm Ruhe zum Arbeiten verschaffen? Trägt Thekla, Wallensteins Tochter, die große Liebende in Schillers Dramenwelt, ihre Züge? |
|
|
Dieses Programm erzählt von den Lieben Friedrich Schillers und ihren Inspirationen zu den Frauengestalten seiner berühmten Dramen. |