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GOETHE UND SCHILLER – SCHÖNER DICHTEN!

Gedichte, Balladen, Geschichten – eine literarische Collage

Der Zauberlehrling, oder von einem der auszog, das Dichten zu lernen. Schiller und der Club der toten Dichter. Anna Amalia, eine Herzogin, interessiert an den Köpfen und Seelen ihrer Bürger. Goethe, der Minister, der Dichterfürst und das Theater. Robbie Williams in Jena. Ein kleiner Exkurs über die Freundschaft. Goethe und Schiller im Balladenwettstreit! Der Taucher - zurück, du rettest dein Werk nicht mehr! 

Kann man Gedichte verbessern? Für Goethe und Schiller war das keine Frage - geradezu exemplarisch wird ihre Einstellung durch die Entstehungsgeschichte einer der bekanntesten Schiller-Balladen belegt. 

Am 17. August 1797 schreibt Schiller:  »Endlich erhalten Sie den Ibykus.  Möchten Sie damit zufrieden sein« und  Goethe antwortet: »Die Kraniche finde  ich sehr gut geraten…Ich wünschte, da  Ihnen die Mitte so gelungen ist, dass Sie  auch noch an die Exposition mehrere  Verse wendeten, da das Gedicht  ohnehin nicht lang ist…“ Ach, die paar  23 Strophen! 
 So wurden alle Produktionen gründlich  besprochen. Neidlos musste Goethe die  größere Meisterschaft Schillers in  diesem Metier  anerkennen. 
 

Nur auf die Ballade „Der Taucher“ scheint Goethe keinen erkennbaren Einfluss genommen zu haben. Doch der ohnehin nicht allzu naturkundige Schiller wusste vom Meer sehr wenig, um nicht zu sagen: gar nichts. Anders als der weit gereiste Goethe hatte er es nie gesehen, und solcher, um mit Schiller selber zu reden, »Mangel einer lebendigen Anschauung« hatte Ungereimtheiten zur Folge…